Die ersten 17 Spieler jedes Turniers erhalten je nach Plazierung in dem jeweiligen Turnier Grand-Prix-Punkte:
1. Platz: 20 Punkte
2. Platz: 17 Punkte
3. Platz: 15 Punkte
4. Platz: 14 Punkte
...
16. Platz: 2 Punkte
17. Platz: 1 Punkt
Für die Gesamtwertung werden die besten fünf Turniere pro Spieler herangezogen (also 3 mögliche Streichwertungen). Der Sieger des Champions-Finals aus der Vorsaison erhält pauschal 20 Grand-Prix-Punkte.
Die besten 12 Spieler der Gesamtwertung spielen ein 11-rundiges Champions-Finale im Rahmen des nächsten Schachfestivals im Garten des Jüdischen Museums. Auch dieser Termin wird rechtzeitig bekanntgegeben. Hier lag 2007 der Preisfonds bei 1.000 Euro.
Bewerbung
Alle Vereine der beiden Verbände können ein geplantes Turnier, das den o.g. Modalitäten entspricht, als Wertungsturnier anmelden bzw. sich für den Grand Prix bewerben. Eine Überprüfung und Bestätigung übernehmen die veranstaltenden Verbände. Die beteiligten acht Turniere können von Jahr zu Jahr wechseln.
Anmerkung: Robert Rabiega gewann das Finale 2007 und erhält pauschal 20 Zusatzpunkte.
Autoreninfo
Frank Hoppe, Jahrgang 1964, hat die Internetpräsenz des Berliner Schachverbandes Ende 1996 ins Leben gerufen und betreut diese seitdem alleinverantwortlich. Er war außerdem von 1996 bis 2010 DWZ-Referent des Berliner Schachverbandes und von 2003 bis 2009 Referent der Wertungszentrale des Deutschen Schachbundes. Seit 2007 ist er Webmaster des Deutschen Schachbundes und seit 2010 Redakteur des BSV-Mitteilungsblattes.
Carsten Schmidt, Jahrgang 1970, wurde in den 1990er Jahren Jugendwart des Berliner Schachverbandes. 2004 gab er dieses Amt auf und wurde zum Vizepräsidenten des Verbandes gewählt. 2010 wurde er zum Präsidenten des Verbandes gewählt.