Home 
 Archiv 
 DWZ 
 BMM 
 Links 
 Fotos 
 Spielausschuß
 Jugendschach
 Schulschach
 FV Schach
 ELG
Chronik | Turniere | Presse | Homepage | Schachzettel | Anekdoten | Partien | Downloads
 
Open
BSV     BEM M-Klasse     BEM Quali-Turnier     BEM Klassen     BBEM     BBMM     BSEM     BFEM     BFBEM     BFSEM     BSenEM     BSMM     BSSEM     BMM   BPMM   2010   2009   2008   2007   2006   2005   2004   2003   2002   2001   2000   1999   1998   1997   1996   1995   1994   1993   1992   1991   1990   1988     1987   1986   1984    1973   1972   1972     1967     1960     1959     1956     1956   1955   1953     BPEM     BJEM     BJMM     BIM     BEM 960     BMM 960     BFL     Grand Prix     Vorsitz
Berlin
Deutschland
Ausland

Aktuelle Links
Klassenturniere
Grand Prix 2009/10
Grand Prix 2010/11
IBB

BBEM
BBMM
BPEM
BPMM
M-Klasse
OQT
BFL
BSEM
BFBEM
BFSEM
OBSenEM

Schachschule
BerlinBase 2.5
BerlinBase History 2.9
Adressenmaterial

IBB
IBB

 Benutzer: Passwort: Registrieren 

Schach bei JLZ. Turniere bundesweit und in Österreich. www.schachinfo.de

  Berliner Pokal-Mannschaftsmeisterschaft 1973

von Jürgen Federau

am Sonntag, 26.11.1972, um 9:30 Uhr

Der Sieger erhält den Titel "Berliner Pokal-Mannschaftsmeister 1973" und einen Wanderpokal mit dem eingravierten Namen des Pokalsiegers.
In der Saison 1972/73 wurde eine Pokal-MM ausgespielt und der Sieger erhielt den Titel Berliner Pokal-Mannschaftsmeister 1973, unabhängig davon, ob das genaue Spieldatum 1972 oder 1973 ist.

  • Spielort: Spiellokal des SK Tempelhof, Alt-Tempelhof 46
  • Jede Mannschaft besteht aus 5 Spielern und bis zu 5 Ersatzspieler.
  • Jeder Verein kann beliebig viele Mannschaften melden.
  • Schweizer System. Wer zwei Niederlagen bezogen hat, scheidet aus.
  • Bei Punktgleichheit entscheidet die Berliner Wertung.
  • Bedenkzeit: 15 Minuten pro Spieler und Partie.
  • Es beteiligten sich 23 Mannschaften.
  • Der SC Kreuzberg war mit vier Mannschaften vertreten.

Der SC Kreuzberg 1 wurde Berliner Pokal-Mannschaftsmeister 1973.

Der Titelverteidiger SV Wilmersdorf trat nicht an, da seine Spitzenkräfte IM Rudolf Teschner und Jürgen Dueball nicht teilnehmen konnten.

Der SC Kreuzberg 1 spielte in der Aufstellung:
1. Hans-Joachim Plesse  5,5 aus 9
2. Jürgen Federau       6,5 aus 9
3. Norbert Sprotte      7,5 aus 9
4. Klaus Metzing        5,0 aus 9
5. Hubertus Schulze     7,5 aus 9

Der SC Kreuzberg 2 verlor im Laufe des Turniers gegen Lasker und Tempelhof. In welcher Runde der SC Kreuzberg 2 ausschied, ist unbekannt.

Im folgenden wird immer der SC Kreuzberg 1 zuerst genannt. Wer tatsächlich zuerst genannnt war, ist unbekannt.

Ergebnisse und Berichte aus der Kreuzqualle

Als sich am Sonntagmorgen gegen 9 Uhr unter der großen Schar von 25 Fünfermannschaften der SCK mit dem zahlenmäßig stärksten Aufgebot von 4 Teams beim Gastgeber Tempelhof einfand, ahnte noch niemand, daß unter diesen das Berliner Schachleben in zunehmendem Maße beeinflussenden Leutchen die späteren Pokalwegträger zu finden sein könnten. Doch diesmal war es nicht nur die Masse, durch die Kreuzberg auffiel.

Die größten Hoffnungen ruhten auf der 1. Mannschaft, obwohl sie das Fehlen ihres Spitzenmannes Thomas Peine zu beklagen hatte. SCK II kam ebenfalls für das Vorderfeld in Frage. Da die Regeln ein Ausscheiden nach zwei Niederlagen vorsahen, überlebten SCK III und SCK IV die 3.bzw. 4.Runde trotz heftiger Gegenwehr und manchem schönen Einzelsieg nicht. Die 2. Nannschaft teilte das Unglück der ersten, sehr bald auf die Turnierfavoriten zu treffen und unterlag äußerst knapp gegen Lasker und Tempelhof.

 1. Runde

SC Kreuzberg 1 - Spandau 4:1

 2. Runde

SC Kreuzberg 1 - Wittenau 2 5:0

SCK I spielte sich recht gemütlich durch zwei leichte Siege gegen Spandau(4:1) und Wittenau II (5:0) ein. Dann erfolgte die Bewährungsprobe gegen die "Großen Drei": Eckbauer, Tempelhof und Lasker. Gleich die Eckbauer-Könner erwischten uns kalt: Die 2:0-Führung durch Erfolge von Norbert Sprotte und Hubertus Schulze konnten sie zun 2:2 durch Siege über Klaus Metzing und Hajo Plesse ausgleichen und das Remis von Jürgen Federau reichte dann zwar zum 2,5:2,5-Gleichstand, doch ein Sieger mußte benannt werden, die Brettwertung entschied gegen uns.

 3. Runde

SC Kreuzberg 1 - Eckbauer 2,5:2,5 (Wertung 6:9) Sieg für Eckbauer
1. Hans-Joachim Plesse verliert
2. Jürgen Federau remis
3. Norbert Sprotte gewinnt
4. Klaus Metzing verliert
5. Hubertus Schulze gewinnt
Der SC Kreuzberg 3 verliert zum zweiten Mal und scheidet aus.

Leicht geschockt gaben wir an der 4.Runde gegen Tempelhof an den ersten drei Brettern remis, doch der Sieg wurde unten durch Klaus sichergestellt. Gegen die bis dahin verlustlosen Laskeraner galt es nun, das nackte Leben zu retten, und als die sicheren Punktemacher Norbert und Hubertus aufgaben, ließen die übrigen ihr wahres Können aufblitzen: 2,5:2,5 mit Sieg nach Wertung hieß es zur ausgleichenden Gerechtigkeit. Damit war auch schon der Weg ins Finale frei, da wir in den nächsten beiden Runden die überraschend weit vorgestoßenen Mannschaften von Weiße Dame mit 4:1 und Turm 3,5:1,5 vernaschten.

 4. Runde

SC Kreuzberg 1 - Tempelhof (Tempelhof verliert)
1. Hans-Joachim Plesse remis
2. Jürgen Federau remis
3. Norbert Sprotte remis
4. Klaus Metzing gewinnt
5. Hubertus Schulze (Ergebnis unbekannt)
Der SC Kreuzberg 4 verliert zum zweiten Mal und scheidet aus.

 5. Runde

SC Kreuzberg 1 - Lasker 2,5:2,5 (Kreuzberg siegte durch Wertung)
1. Hans-Joachim Plesse (Egebnis unbekannt)
2. Jürgen Federau (Ergebnis unbekannt)
3. Norbert Sprotte verliert
4. Klaus Metzing (Ergebnis unbekannt)
5. Hubertus Schulze verliert

 6. Runde

SC Kreuzberg 1 - Weisse Dame 4:1

 7. Runde

SC Kreuzberg 1 - Turm 3,5:1,5

Zufrieden mit dem Erreichten und von jeder nervlichen Belastung frei schlugen alle Mannen gegen das bis dahin ungeschlagene Eckbauer-Team kraftvoll zu und als sich unseren drei Schwarz-Siegen noch zwei Weiß-Remisen beigesellten, entflohen den Augen unserer Gegner argwöhnische Blicke! Kurze Pause - - Neuauflage des Finales und der Kantersieg beflügelte uns.

 8. Runde

SC Kreuzberg 1 - Eckbauer 4:1
Drei Kreuzberger Schwarz-Siege und zwei Remisen.
Das war die erste Niederlage von Eckbauer.

Hubertus gewann am letzten Brett zum drittenmal gegen seinen aus Hongkong zu Gaste weilenden als "Geheimtip" angesehenen Gegner mit schönem Qualle-Opfer im Königsinder. Sein Nachbar Klaus hatte trotz Figurengewinns urplötzlich technische Schwierigkeiten, zwei Freibauern seines Gegners Schütze zu bremsen, erzwang dennoch eine Gewinnstellung - und bot remis(??) an: Stand:1,5:0,5. Dann begann Norbert angespannt zu kämpfen, gab gegen viele gefährliche Bauern die Qualität zurück und verteidigte sich geschickt, bis sein Gegner Rahls ihm den König zum Fraße vorwarf; gleichzeitig gab Jürgen gegen den überragend aufspielenden Witte auf: 2,5:1,5 für SCK I. Jetzt starrte alles auf Hajos erstes Brett: Würde er eine erneute Wertungsniederlage abwenden können? Hajo blitzte in höchster Zeitnot technisch hervorragend und es ergab sich schließlich eine totale Remisstellung. Da sein Gegner noch immer einige Sekunden Zeitvorteil besaß, wollte er durchziehen, doch Hajo reklamierte remis. Der Fehler seines Gegners Lohsse bestand nun darin, dies nicht zuzulassen, sondern mit Gewalt die Uhr in Gang zu halten, was zu einigen unschönen Szenen wie dem Wegnehmen der Uhr und lauten Zwischenrufen führte. Schließlich gab die Turnierleitung die Partie remis, der Mannschaftsführer von Eckbauer legte beschwörend Protest ein und wieder fand ein freundschaftliches Turnier sein harmonisches Ende...

Einzelergebnisse: N.Sprotte 7½, H.Schulze 7½, J.Federau 6½, H.-J.Plesse 5½, K.Metzing 5 aus 9

Ungeachtet des erwähnten Mißklangs und der Tatsache, daß Titelverteidiger Wilmersdorf wegen des Fehlens seiner Spitzenkräfte Teschner und Dueball nicht antrat, ist dieser Erfolg einer der größten in der Kreuzberger Vereinsgeschichte.

 9. Runde

SC Kreuzberg 1 - Eckbauer 3:2
1. Hans-Joachim Plesse gegen Hans-Peter Lohsse remis
2. Jürgen Federau verliert gegen Manfred Witte
3. Norbert Sprotte gewinnt gegen Peter Rahls
4. Klaus Metzing remis
5. Hubertus Schulze gewinnt
Damit hatte Eckbauer seine zweite Niederlage und Kreuzberg war Berliner Pokalmeister

Quelle: Hubertus Schulze in Die Kreuzqualle Heft 3, Dezember 1972

Frank Hoppe: Das komplette Heft habe ich hier online gestellt. Vielen Dank an Jürgen Federau !

Faksimile von Günter Zimnol, der früher die Wandzeitungen beim SC Kreuzberg anfertigte.
Wandzeitung beim SC Kreuzberg im Jahr 1972

BSV © 07.08.2007

Kommentare

Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Aktuelle Termine

September 2010
Mo Di Mi Do Fr Sa So
    1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30      

Offizieller Terminplan

aktualisiert vom
Landesspielleiter
am 01.09.2010

10.9. ganztägig
Eckbauer-Open
Meldeschluß
;
19:00 Uhr
32.
Weisse-Dame-Open
3. Runde
13.9. 19:00 Uhr
Eckbauer-Open 1.
Runde
17.9. 18:50 Uhr
Monats-Chess-960
-Turnier beim SC
Kreuzberg
19:00 Uhr
32.
Weisse-Dame-Open
4. Runde

Termin melden

Elektroschach
Elektroschach

Schachhaus Mädler
Schachhaus Mädler

Schach
Schach




Seite empfehlen Seite drucken

Mitgliederdatenbank Webmail


Impressum | Autoren | Werbung | Newswriter | Admin | Weblog | Mediadaten | phpCMS | Wetter

Copyright © 1996 - 2010 - Berliner Schachverband e.V.
powered by phpCMS